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Ko Lipe – Einsame Insel

Von Ko Lanta aus nahm ich ein Speedboat nach Ko Lipe, eine kleine Insel im Tarutao Marine Nationalpark. Auf dem Weg hielten wir schon an einigen wunderschönen kleinen Inseln mit nur einem oder zwei kleinen Stränden.

Wie auch auf Lipe, gibt es dort keinen eigenen Pier für die Fähre und man musste auf kleine Longboats umsteigen, die einen mitsamt Gepäck dann direkt an den Strand brachten. Eigentlich wollte ich in den kommenden Tagen einen Trip auf eine der unterkunftslosen Nachbarinseln machen und am Strand mein Zelt aufschlagen. Aber es kam etwas ander…

Der Traum von der einsamen Insel wurde bereits am zweiten Tag ein kleiner Albtraum, als ich mit Durchfall und Fieber in den Tag startete. Einen Arzt gab es auf der Insel sowieso nicht und mein Ventilator im Zimmer funktionierte tagsüber auch nicht (Elektrizität gibt es auf Ko Lanta nur zwischen 6pm und 7am). Meine Selbstdiagnose mit Hilfe des Lonely Planets lautete Reisedurchfall, vorzugsweise mit Antibiotika zu behandeln. Ich warf zunächst ein paar Paracetamol und ein Durchfallmedikament aus meiner Reiseapotheke ein, entschloss dann aber doch lieber Richtung Festland und damit vertrauenswürdigem Arzt weiterzuziehen. Leider hatte ich jedoch die tägliche Fähre nach Langkawi gerade verpasst, und ein anderes Boot gab es auch nich mehr. Die Hauptsaison ist schließlich schon um!

Gegen Abend ging es mir dann auch schon wieder wesentlich besser, und ich ging recht früh ins Bett. Gegen 6h wachte ich auf, weil ich etwas Kaltes in meinem Nacken spürte. Schlafbenebelt schlug ich erst mal reflexartig mit der Hand in den Nacken, um dem potentiellen Mosquito den Garaus zu machen. Daraufhin nahm ich rund um mich ein Rascheln war, das unmöglich von einem Insekt kommen konnte. Ich saß sofort kerzengerade im Bett und schlich mich zum Fussende aus dem Bett. Ich überlegte noch kurz, ob ich wirklich wissen wollte, wer oder was da sein Unwesen trieb, bevor ich das Licht anknipste. Mit einem herzhaften Sprung sah ich etwas faustgroßes Schwarzes am Kopfende des Bettes im Mosquitonetz verschwinden und wenige Sekunden später tauchte ein Ratte unter meinem Bett auf, rannte in Todesangst ins Bad, wo sie eine Ehrenrunde drehte, bevor sie sich mit einem Sprung durch das Loch in der Wand rettete.

Ich war nun hellwach, stopfte alle Löcher meines Bungalows, die ins Freie führten und schloß die Tür zum Badezimmer. Nichtsdestotrotz war mir unwohl, das Licht wieder auszuschalten. Bei einem erfolglosen Versuch, trotzdem einzuschlafen, viel mir auf, dass meine Tasche direkt neben dem Kopfkissen aufgebissen war und die leere Platikhülle meines Schinken-Käse-Sandwiches zerfetzt war. Der kleine Nager hatte es sich offensichtlich richtig gemütlich gemacht.

An Einschlafen war jetzt nicht mehr zu denken, und so setzte ich mich schließlich vor mein Bungalow an den Strand. Gerade noch rechtzeitig um einen wunderschönen Sonnenaufgang zu bestaunen. Der nächste Tag war dann wesentlich besser, und ich konnte Sonne und Strand richtig genießen. Nichtsdestotrotz, mein Entschluss war gefasst, am späten Nachmittag nahm ich die Fähre nach Langkawi und mietete mich erstmal in einem anständigen Hotel ein!

auf dem longboat nach ko lipesonnenuntergangsonnenuntergangsonnenuntergangsonnenaufgangsonnenaufgangsonnenaufgangsonnenaufgangwas die dreckige ratte mit meiner tasche angestellt hatder blick vom balkon hier noch ein tick besser ;)musste beim lesen dieser kapitelüberschrift einfach schmunzelnhier gab's den stempel in meinen pass, dass ich thailand verlassen hatte

Ko Lanta – Endlich Ruhe am Strand!

blick von meinem balkonmein dinner tischwegweiser zum sonnenuntergangscocktail...ewig langer strand... und so wenig menschenmeine füße am strandgibt sicher schlechtere orte zu frühstückenblick zurück richtung phi phi

Ko Phi Phi – das Niederländisch-Scandinavische Urlaubs-Paradies?

touristen, touristenhier wird noch gebaut...long boats - der tuk tuk ersatz auf phi phiunser basisboot auf dem schnorcheltripunsere basishungrige fische!der eingang zur maya baywunderschöner strandsonnenuntergang auf dem rückwegblick auf phi phi lehdas wird wohl mal als poster rausgelassen ;)

Ab in den Dschungel…

auf der schmetterling farmorchideen gab's auchlecker maden auf dem lokalen marktlunch-zwischenstop in einer bambushütte am wegrandalles, was sie hatten, war eine karaokemaschine ;)ich im bambuswaldblick nach obeneine von unzähligen wasserpausenmeine füße und unsere beiden guides - brandgerodete felder... erstes zeichen von menschendas dorf in den bergen, wo wir die nacht verbrachtenunsere gemütliche bambushüttemeine füße, leicht dreckiggenieße die aussichtich fühlte mich am nächsten morgen, wie ich aussah. aufleben der bronchitis?vor dem frühstück gab's erstmal einen elefantenrittganz schön wackelig zu anfangaber man gewöhnt sich drander 12jährige pathnom aus dem dorf begleitete uns bis ins talerfrischender zwischenstopp am wasserfallwo ich dem tod ins auge sah, als ich auf dem nassen fels ausrutschte...und glücklicherweise nur mit ein paar kratzern unten landetebereit für's raftingder pick-up, der uns zum ort des geschehens brachtein der trockenzeit gibt's hier nicht so viel wassereine kleine wasserschlacht sorgte dennoch für gute launeein paar strömungen gab's dann doch nochein thai junge spielt im flusswir wechselten das gefährt zum bambusfloß

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tuk tuk fahrt zum hostelsonnenuntergangso trinken thais hier fruchtsäfte - in der plastiktüte und meist leicht gesalzender nachtbazaar

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